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Blog: Perspektiven aus dem modernen HR Management als Impulse für Sie

Jede Woche beleuchtet HR & Perspektiven wichtige Aspekte aus einem Themenfeld modernem HR Management, als Impuls und zur Ableitung von Handlungsfeldern im eigenen Unternehmen.  



Vorab: Zur besseren Lesbarkeit der Texte ist wird nur die männliche Form aufgeführt, alle anderen Geschlechter sind gedanklich inkludiert. 


Kontaktieren Sie uns gerne, um in den Mastermind Gruppen für modernes HR Management zum Austausch von Praxistipps und Empfehlungen aufgenommen zu werden. 



21.11.2019

Teil 3: Mitarbeiterbindung - wo ansetzen?

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[font=Calibri, sans-serif](Aus Gründen der besseren Lesbarkeit nutzen wird im Artikel die männliche Form genutzt, alle anderen Geschlechter sind gedanklich eingeschlossen)[/font]

[font=Calibri, sans-serif]Mitarbeiterbindung an sich ist vielschichtig:[/font]

[font=Calibri, sans-serif]Zum einen gibt es einmal verschiedene Bezüge der Mitarbeiterbindung, nämlich: [/font]
[font=Calibri, sans-serif]·      Unternehmensbindung[/font]
[font=Calibri, sans-serif]·      Vorgesetztenbindung[/font]
[font=Calibri, sans-serif]·      Aufgabenbindung und[/font]
[font=Calibri, sans-serif]·      Teambindung[/font]

[font=Calibri, sans-serif]Diese „Bindungs-Bezüge“ bergen ganz unterschiedliche Potenziale, die zur Mitarbeiterbindung genutzt werden können. [/font]
[font=Calibri, sans-serif] [/font]
[font=Calibri, sans-serif]Zusätzlich gibt es noch unterschiedliche Bindungsebenen, nämlich: [/font]

[font=Calibri, sans-serif]·      Rationale Bindung – beinhaltet eine Kosten-Nutzenabwägung: Typisches Bindungstool ist hier das Gehalt[/font]
[font=Calibri, sans-serif]·      Normative Bindung – beinhaltet ein „Verpflichtungsgefühl“ zu bleiben, z.B. infolge einer Weiterbildungsinvestition des Unternehmens in den Mitarbeiter[/font]
[font=Calibri, sans-serif]·      Behaviourale Bindung – setzt beim menschlich typischen Wunsch nach Verhaltensfortsetzung an, und basiert z.B. auf Gewohnheiten, Ritualen[/font]
[font=Calibri, sans-serif]·      Emotionale Bindung - stärkste Bindungsebene, wo auch der Mitarbeiter das Bedürfnis hat, die Bindung zu erhalten und sich dafür einzusetzen.  Ansatzpunkt ist hier z.B. die individuelle Betrachtung und Wertschätzung des Mitarbeiters mit seinen Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnissen.[/font]

[font=Calibri, sans-serif]In jedem Mitarbeiter herrscht eine individuelle Gemengelage der Bindungen. Sie kann in den verschiedenen Bezügen hoch ausgeprägt sein (à sehr hohe Bindung), oder auch nicht, oder durchmischt.[/font]
[font=Calibri, sans-serif]Mitarbeiterbindung ist höchst individuell. Was einen Menschen ans Unternehmen bindet, mag für den anderen nicht relevant sein. Daher bestätigt sich auch hier: [/font]
[font=Calibri, sans-serif] [/font]
[font=Calibri, sans-serif]Mitarbeiterbindung liegt in hohem Maße in der Verantwortung der Führungskraft.[/font]
[font=Calibri, sans-serif] [/font]
[font=Calibri, sans-serif]Reflektieren Sie: Warum fühlen Sie sich gebunden? Auf welchen Ebenen und in welchen Bezügen sind Sie selbst gebunden?[/font]
[font=Calibri, sans-serif] [/font]
[font=Calibri, sans-serif]Wen sollten Unternehmen eigentlich binden?[/font]

[font=Calibri, sans-serif]Im Rahmen der strategischen Mitarbeiterbindung sollten wir folgende Mitarbeitergruppen ganz besonders im Blick haben: [/font]

[font=Calibri, sans-serif]Potenzialträger ( Führungskarriere?)[/font]
[font=Calibri, sans-serif]Leistungsträger ( Fachkarriere?)[/font]
[font=Calibri, sans-serif]Inhaber von Positionen mit strategischer Bedeutung[/font]
[font=Calibri, sans-serif]Spezialisten, die schwer zu ersetzen sind[/font]
[font=Calibri, sans-serif] [/font]
[font=Calibri, sans-serif]Hier ist die individuelle Mitarbeiterbindung unerlässlich![/font]
[font=Calibri, sans-serif] [/font]
[font=Calibri, sans-serif]Bei allen anderen Mitarbeitern greift das sogenannte „Gießkannenprinzip“ des Arbeitgebers, bzw. der HR Abteilung und der Führungskräfte. Die „Gießkanne“ umfasst z.B. die grundsätzlichen Arbeitsbedingungen, also arbeitgeberseitigen Angebote und Prozesse, die im Team durch die Führungskraft geschaffene gute Arbeitsatmosphäre und Aufgabenverteilung, Kommunikation etc. [/font]

[font=Calibri, sans-serif]Reflektion:[/font]
[font=Calibri, sans-serif]Wer sind Ihre Potenzialträger, Leistungsträger, Stelleninhaber von strategischer Bedeutung und Spezialisten? Auf wen sollten Sie also besonders achten?[/font]
[font=Calibri, sans-serif]Wer davon hat eine hohe Identifikation, wer nicht (und ist deshalb auch kein “Markenbotschafter“ Ihres Unternehmens und sollte mit besonderem Augenmerk betrachtet werden, wenn es um Bindungsmaßnahmen geht)?[/font]
[font=Calibri, sans-serif] [/font]

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